5 Juli 2014 - 05:05
Freitagsimam in Teheran: ISIS-Terrorgruppe ist eine Söldnergruppe des Weltimperialismus und eine Bedrohung für die Weltsicherhei

Der Freitagsimam in Teheran, Ayatollah Mowahedi Kermani, hat die Verbrechen und die Massaker der Terrorgruppe "Islamischer Staat im Irak und in Syrien" (ISIS) in islamischen Ländern verurteilt und sie eine brutale und unislamische Gruppe und eine Gefahr für den Weltfrieden und Sicherheit genannt.

Ayatollah Kermani wies auf die Unterstützung des Weltimperialismus von ISIS hin und betonte: Die Imperialisten glauben mit Mord und Terror und dergleichen den Einfluss des Islams und der islamischen Revolution unterbinden zu können, doch  sind sie in ihrem Vorhaben gescheitert. Das Herrschaftssystem hat alle ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten in den Kampf gegen den Islam geschickt. Was heute im Irak geschieht, ist kein Gezeter zwischen Sunniten und Schiiten, sondern ein Kampf zur Unterstützung der Menschen oder deren Ermordung. Kermani sagte mit Blick auf das erfolgreiche Vorgehen der irakischen Armee und Unterstützung der irakischen Bürger, wobei die Terroristen zurückgeschlagen und viele von ihnen vernichtet wurden, dass die religiöse Führung im Irak eine entscheidende Rolle bei dieser Wendung gespielt hat. Ayatollah Kermani rief internationale Gremien u.a. die Organisation für Islamische Zusammenarbeit , die Blockfreie Bewegung, die Arabische Liga, das UN-Plenum, den Sicherheitsrat und die Menschenrechtsorganisationen auf, die unmenschlichen Taten der ISIS gegen das irakische Volk zu verurteilen und Maßnahmen zur Rettung unschuldiger Menschen im Irak zu ergreifen. Die Muslime seien die Opfer von Terrorismus. Das Herrschaftssystem und die Zionisten versuchen den Islam als brutal und gewaltsam darzustellen, doch sie müssen wissen, dass die Verbreitung der Islamphobie den Frieden und die Sicherheit auf der Welt und alle Religionen bedroht. Die Ablenkung der Öffentlichkeit von den Verbrechen Israels in Palästina und dem Widerstand seien ein weiteres Ziel der Unterstützer dieser unmenschlichen und unislamischen ISIS-Gruppe. Ayatollah Kermani rief alle Muslime auf, mit Einheit und Meidung von Zwietracht und Brüdermord diese Machenschaften zu vereiteln. Er betonte ferner: Der Weltimperialismus strebt in islamischen Ländern und in der Region die Herrschaft über Ölquellen und Absatzmärkte für ihre Waren an. Dazu haben sie die ISIS-Söldner angeheuert, um in islamischen Ländern Unsicherheit zu  verbreiten.